Glossar

Vertriebsmodell

Essbare Stadt

In der Essbaren Stadt wächst das Gemüse im Park oder am Straßenrand.

Ob angepflanzt von der Stadtverwaltung oder von privaten Initiativen: In der essbaren Stadt wächst das Gemüse dort, wo normalerweise Blumen sprießen oder Rasen grünt. Mitten im öffentlich Raum, in Parks oder Fußgängerzonen. Von Gemüserabatten bis zu Obstbäumen ist vieles denkbar. Vielleicht sogar Hühner im Stadtpark?

Ernten darf jeder – das Gemüse ‚gehört’ keinem, sondern kann von der Gemeinschaft genutzt werden. Diese muss auch darauf achten, dass die Beete nicht geplündert werden. Zum Pflegen und Unkraut-Jäten sind natürlich alle eingeladen.


Vorteile

  • Die Essbare Stadt ist wirklich offen – und steht allen zur Verfügung.
  • Man kann dem Essen täglich beim Wachsen zusehen. Und man hat eine kurze Anfahrt zur Ernte – und nimmt zum Beispiel auf dem Nachhauseweg schnell einen Blumenkohl mit.

Nachteile

  • Verlässlich zu planen ist schwierig – schließlich kann hier jeder miternten und was morgens noch auf dem Acker steht, kann abends schon weg sein.
  • Die Essbare Stadt braucht die Unterstützung der Politik – und von genug Bürgern oder der Stadtverwaltung, damit auch tatsächlich genug Gemüse angepflanzt wird.

Tips & Links

  • Die Stadt Andernach ist Vorreiter und Erfinder der Essbaren Stadt – ein schönes Porträt findet sich in diesem Artikel.
  • Wer selber in einer Essbaren Stadt wohnen will, muss nicht nach Andernach ziehen, sondern sollte sich mit anderen Bürgern zusammenschließen und bei der Stadtverwaltung nachfragen. Chancen gibt es vor allem in kleineren Städten. Aber auch in Zürich soll es Pläne für den öffentlichen Gemüseanbau geben.

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