Glossar

Vertriebsmodell

Food-Coop

Food-Coops bestellen gemeinsam – direkt, frisch und ohne Zwischenhändler beim Bauern oder Erzeuger.

Dabei gibt es verschiedene Modelle: Von der kleinen Bestellgemeinschaft, bei der die Lebensmittel direkt verteilt werden und die Mitglieder alle Orga-Aufgaben selbst übernehmen bis hin zu größeren Vereinen und Genossenschaften mit eigenem Lagerraum und Angestellten.

Bestellt werden können je nach FoodCoop neben Gemüse auch Milch- und Fleischprodukte, Marmeladen, etc. Die meisten FoodCoops achten darauf, primär ökologische, regionale oder fair gehandelte Ware zu bestellen.

Die Mitglieder bezahlen die Einkaufskosten plus einen kleinen Aufschlag für die Verwaltungskosten, manchmal auch einen Mitgliedsbeitrag.


Vorteile

  • In FoodCoops ist die Auswahl groß – größer als im eigenen Garten. Sie eignen sich auch für verarbeitete und länger haltbare Produkte.
  • Und auch wenn die Kooperative bestimmt, wo bestellt wird, hat der Einzelne doch noch die Auswahl, was er genau haben möchte.
  • Gerade kleinere FoodCoops funktionieren auch als Gemeinschaften – hier findet man schnell Anschluss, besonders, wenn man bereit ist, aktiver in die Organisation und Logistik einzusteigen.

Nachteile

  • Selbst aktiv werden heißt hier nicht selbst gärtnern, sondern Organisation und Logistik bewältigen: Bestelllisten pflegen, Bestellungen in Auftrag geben, Lebensmittel in Empfang nehmen und umpacken.
  • FoodCoops können bei lokalen Bauern bestellen – müssen das aber nicht. Was für den Kunden Flexibilität bedeutet, heißt für den Anbieter Unsicherheit – ein Unterschied zur solidarischen Landwirtschaft.

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